Zahnarztklinik

Dr. Ulrich Schmitt beantwortet Ihre Fragen in seinem Endo-Blog. – IZAS

Dr. Ulrich Schmitt beantwortet Ihre Fragen in seinem Endo-Blog. – IZAS – Neues Update 2023

Wir sind eine kleine Gruppe leidenschaftlicher Zahnmediziner, die seit über 10 Jahren für die Öffentlichkeit schreiben. Unsere Mission ist es, genaue und aktuelle Informationen zur Mundgesundheit bereitzustellen, damit Menschen fundierte Entscheidungen über ihre Zahnpflege treffen können.
Wir wissen, dass eine ausgezeichnete Mundgesundheit für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden unerlässlich ist, und wir engagieren uns dafür, unseren Lesern dabei zu helfen, gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch zu erreichen und zu erhalten.

  • #281

    Dunja (Samstag, 03 September 2022 21:10)

    Hinter dem ohr ist der knochen dicker als beim linken Ohr. Dazu habe ich Kopfschmerzen seit einer Woche

  • #280

    Gordi (Donnerstag, 01 September 2022 16:16)

    Lieber Herr Dr. Schmitt,

    Nachdem mir ein Venir am Zahn 12 erneuert wurde Ende April, ging mir leider der Nerv hoch und es wurde im Notdienst eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Noch in der Nacht darauf ist mir das Gesicht
    komplett angeschwollen, habe also Amoxicillin 1000 genommen und mir wurde die entstandene Eiterblase aufgestochen. Am letzen Tag der Antibiotikagabe (5 Tage) wurde die Wurzelbehandlung unter dem
    Mikroskop erneut durchgeführt in meiner ursprünglichen Praxis. Nachdem die Schwellung im Gesicht nach Absetzen des Antibiotikums wieder schlimmer wurde, habe ich nochmal 5 Tage Antibiotika genommen
    und es wurde die Einlage mit Ledermix erneuert. Die Füllung des Zahns sollte dann 4 Wochen später nach meinem Urlaub durchgeführt werden. Im Urlaub hatte ich dann nach und nach wieder starke
    Entzündungsschmerzen. Also im Urlaub wurde der Zahn nochmal mit neuem Medikament versorgt und ich habe nochmal fast 2 Wochen Amoxicillin 625 genommen, was es aus haltbar gemacht hat. 5 Tage nach der
    letzten Antibiotika wurde es dann wieder schlechter, mein Zahnarzt meinte, er zieht den Füllungstermin nach vorne und macht den Zahn gleich dicht, erst dann kann er heilen. (Alles mit Mikroskop etc.)
    Nach der Behandlung war ich für ca 10 Tage komplett schmerzfrei.
    Dann ging das ganze von vorne los. Auf dem 3D Röntgen war nichts zu erkennen. Nachdem Knirschschiene angepasst wurde und ich den Zahn so gut es geht, nichtmal berühre, gingen die stark akuten
    Schmerzen zurück.
    Die Behandlung ist jetzt 7 Wochen her und ich kann immer noch nicht aufbeißen oder belasten und spüre auch beim Husten etc. einen Druck neben der Nase an der Wurzelspitze, habe aber tatsächlich das
    Gefühl, dass es immer besser wird, wenn auch sehr langsam und schwankend.
    Mein Zahnarzt meint, das kann noch Monate so gehen und es würde erst nach 6 Monaten wieder etwas auf dem Röntgenbild zu sehen sein.
    Ich leide ziemlich unter der Situation! Würden Sie auch so lange warten und hab ich nicht nach der ganzen Geschichte (Eiterblase etc.) nicht eher eine geringe Chance, dass sich der Zahn wieder von
    alleine beruhigt? Natürlich möchte ich den Zahn auch nicht ziehen lassen. Würden Sie auch eine WSR nicht machen, bevor etwas auf dem Röntgenbild zu sehen ist. Eine Revision wurde mir auch nicht
    angeboten, allerdings ist mein Zahnarzt auch Endodontologe und geht wohl eher nicht von einer missglückten Wurzelbehandlung aus 😉

    Vielen Dank fürs Lesen und vor allem schonmal fürs Antworten!

  • #279

    VIKTORIA (Dienstag, 30 August 2022 23:09)

    Hallo meine Tochter hat schon 2Wurzelbehanlungen im alter von 7Jahren gemacht und ihr wurden alle Milch Zähne fast blombiert und alle Backen Zähne gerissen

  • #278

    Uschi Schilz (Dienstag, 30 August 2022 16:23)

    Hallo Dr.Schmitt
    Habe mit 56 noch im Oberkiefer einen Milcheckzahn.Darüber liegt horizontal derverbleibende Eckzahn.Er kommt jetzt dahinter im Gaumen heraus.
    Was kann man jetzt tun
    LG U.Schilz

  • #277

    Carolin (Sonntag, 28 August 2022 12:35)

    Guten Tag!
    Bei meinem aus kosmetischen Gründen seit zwei Jahren überkronten 2er (Oberkiefer) wurde vor einigen Wochen eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Im Zahn befindet sich nun die fünfte Medikamenteneinlage
    und beide Röntgenbilder waren ohne Befund. Bein Einlagewechsel zeigt sich blutiges, seröses Sekret und mittelgradige Schmerzen sind anhaltend, jedoch keinerlei Aufbissschmerz. Antibiotikatherapie vor
    drei Wochen brachte keine Besserung. Welche Ursache käme noch in Frage, bzw. wie lange soll man warten, bis man sich für eine Extraktion entscheidet?
    Vielen Dank für Ihre Mühe!

  • #276

    Tanja (Donnerstag, 25 August 2022 13:59)

    Hallo Herr Doctor,
    ltz Jahr im Sommer musste ein Eckzahn bei mir im Oberkiefer wurzelbehandelt werden. Er war überkront hat sich aber durch das ziehen des nachbarzahns wohl entzündet. Dieses wurde professionell gemacht
    die Wurzelbehandlung. Der Zahn steht allein und ist leider der einzige mit Gegenbiss. Immer Mal wieder merk ich diesen zahn. Letzte Zeit öfter ,auch beim gegen klopfen. Nachts nicht. Gestern habe ich
    8 Zähne im Oberkiefer beschliffen bekommen ,vorher alte Kronen ab und dann überall Provisorium drauf. Mir tut dieser Zahn weh. Meine zahnärztin sagt das liegt wohl an der Überbelastung weil nur er
    Gegenbiss hat. Im April war ich auch beim Gutachter der diesen Zahn einzeln auch nochmal geröntgt hat. Wäre da was gewesen hätte er das gesagt oder? Kann es wirklich sein dass mir dieser Zahn einfach
    nur weh tut durch Überbelastung? Da soll eine neue Krone drauf und ich bin sehr verunsichert. Ich knirsche nachts auch mit den Zähnen. Soll ich den ganzen jetzt vertrauen und weiter abwarten? LG

  • #275

    Dr. U. Schmitt (Donnerstag, 18 August 2022 11:04)

    #269
    Es gibt recht komplexe Kriterien für eine mögliche Erstattung durch die Krankenkasse. Wenn eine Freiendsituation durch die Wurzelbehandlung vermieden werden kann, dann wäre der Zahn innerhalb der
    Richtlinien. Es gibt aber noch weitere Kriterien und daher kann ich das leider pauschal nicht sagen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #274

    Dr. U. Schmitt (Donnerstag, 18 August 2022 10:51)

    #272
    Hallo Michael,
    eine gute Revisionsbehandlung (Entfernung der alten Wurzelfüllung, Reinigung des gesamten Wurzelkanals und ca. 2 Wochen später neue Wurzelfüllung) macht man nicht mal eben zwischendurch. Ich halte es
    also für unrealstisch vor ihrem Urlaub, auch wenn die Wurzelfüllung nach ihrem Urlaub erfolgen könnte.
    Allerdings habe ich nicht ganz verstanden, ob ihr Zahnarzt nun schon die ganze vorherige Wurzelfüllung entfernt hat. Nur dann würde auch die Desinfektion ausreichend wirken können. Dann bräuchte man
    wahrscheinlich auch kein Antibiotikum, was für den Urlaub ja auch besser wäre.
    Eine Revisionsbehandlung mit Mikroskop ist in der Regel zu empfehlen und hat eine bessere Prognose als ohne.
    Wenn das Antibiotikum nun wirklich sein muß (vielleich einfach nur als back up mitnehmen), dann wird das ausreichend wirken, dass Sie den Urlaub über die Runden kommen.
    Clindamycin macht aber häufig Magen-Darm-Probleme.
    Viele Grüße und einen schönen Urlaub.
    Ulrich Schmitt

  • #273

    Dr. U. Schmitt (Donnerstag, 18 August 2022 10:41)

    #270
    Hallo Andrea,
    das kann ich so natürlich nicht sagen. Prinzipiell sind auch stark kariöse Zähne zu erhalten. Das muß im Einzelfall entschieden werden,
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #272

    Michael (Dienstag, 16 August 2022 23:51)

    Sehr geehrter Herr Schmitt,
    ich habe Probleme mit einem Zahn (41). Bei diesem Zahn wurde bereits eine Wurzelbehandlung durchgeführt, diese wurde aber nach Angaben des heutigen behandelnden Zahnarztes nicht ordnungsgemäß
    durchgeführt und ist daher nach seiner Aussage nicht ohne Mikroskop durchführbar. Diese können er jedoch nicht durchführen, sondern nur der Kollege der sich derzeit im Urlaub befindet. Der Arzt hat
    daraufhin den Zahn geöffnet, desinfiziert und provisorisch verschlossen und mir IBU 600 sowie Clindamycin 600 verschrieben. Das Problem bei der Sache ist, dass ich am Freitag für 14 Tage in den
    Sommerurlaub nach Frankreich fahre und nun die Sorge habe, dass das Antibiotika nicht anschlägt und ich im Urlaub einen Zahnarzt aufsuchen muss.
    Was würden sie mir anraten? Sollte ich einen anderen Zahnarzt aufsuchen der die endodontische Behandlung noch vor dem Urlaub durchführt oder denken sie es ist ausreichend dass ich die Durchführung
    der Behandlung nach dem Urlaub in Angriff nehme?

    Ich bedanke mich im Voraus und hoffe auf eine baldige Rückinfo.
    Viele Grüße

  • #271

    Andrea (Freitag, 12 August 2022 12:54)

    Habe noch ein Problem habe eine halpprotese ich kann darauf kein harte sache essen das es so sehr schmerzt bin dann zum Zahnarzt gegangen das es voll weh tut nach einigen hin und her meinte er das er
    bei meinem Weißheitszahn Wurzelbehandlung machen muss er hat nichts gesagt nur das er den Zahn offen gelassen hat nach einer Woche soll ich wieder kommen dann macht er mir den zu ich soll ein Tag
    danach die Proteste wieder anziehen danke schön für ihre Antwort.

  • #270

    Andrea (Freitag, 12 August 2022 12:42)

    Ich habe ein Zahn mit karries so eigentlich keine Schmerzen kann man ihn noch retten er ist voll mit karries

  • #269

    Böllstorf (Dienstag, 09 August 2022 23:04)

    Muss ich eine Wurzelbehandlung privat zahlen wenn eine Lücke im Unterkiefer vorhanden ist, in der sich der kranke Zahn befindet?

  • #268

    Dr. U. Schmitt (Dienstag, 09 August 2022 13:57)

    Hallo Melanie,
    wenn der Zahn vorher beim Aufbeißen nicht weh getan hat und sie dann beim Aufbeißen auf das knusprige Brotes wie einen Blitzschlag hatten, dann heißt das leider meist nichts Gutes.
    Dann ist es wahrscheinlich, dass der Zahn eine Fraktur, also einen Riss hat und das bedeutet meistens leider die Zahnentfernung.
    Ein(e) Endodontolog:in könnte da Sicherheit bringen. Sie oder er versucht dann den Riss unter Zuhilfenahme des Mikroskops (Lupenbrille reicht auch manchmal) zu sehen. Ist nicht immer ganz einfach,
    weil der Riss meist unterhalb des Zahnfleisch ist und auch zwischen den Zähnen in der Wurzel sein kann.
    Wartet man zu lange ab mit der Diagnostik, kann es sein, dass der Knochen im Bereich des Risses resorbiert, also verschwindet und dann eine tiefe Knochentasche, ein Knochendefekt entsteht. Auch das
    gehört zur Diagnostik dazu, dass man den Zahn ringsherum sondiert, um einen möglichen Riss aufzudecken.
    Alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #267

    Melanie (Freitag, 05 August 2022 18:18)

    Ich hatte nach einsetzen einer neuen Füllung Schmerzen im Zahn. Darauf folgte ein paar Wochen drauf eine Wurzelbehandlung.
    Nun ist es 2 Monate her und heute hab ich ein ganz knuspriges Brot gegessen und hatte ein kurzes stechen im wurzelbehandelten Zahn. Er tut so nicht weh, nur manchmal ist es komisch wenn ich etwas
    hartes essen am Zahn. Ist das normal? Ich war schon bei 3 verschiedenen Zahnärzten und alle meinten dass nichts ist. Bin trotzdem verunsichert.

  • #266

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 03 August 2022 21:45)

    #260
    Hallo Larissa,
    ein internes Bleaching ist da sicherlich sinnvoll. Es gibt verschiedene Methoden:

    Bei der sogenannten walking-bleach-Methode erhält man für ca. 5 Tage eine Bleicheinlage. Sie sollten während des Bleichvorgangs den Zahn nicht belasten. Wenn der Bleichvorgang abgeschlossen ist, gibt
    es aber noch eine Wartephase von ca. 2 Wochen bis die definitive Füllung erfolgen kann. Auch in der Wartephase sollte der Zahnn nicht belastet werden.

    Es gibt aber auch die Methode in der Praxis bei der der Bleichvorgang häufig in einer Sitzung erledigt ist. Auch da gibt es aber eine Phase in der der Zahn etwas bruchgefährdeter ist, da auch hier
    nach dem Bleaching noch nicht die definitive Deckfüllung erfolgen darf.
    Wenn dann die def. Füllung nach ca. 2 Wochen erfolgt ist, dann ist der Zahn nicht mehr bruchgefährdeter als wenn er nicht gebleacht worden wäre.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #265

    Dr. Ulrich Schmitt (Mittwoch, 03 August 2022 21:36)

    #259
    Hallo Anne
    wie war die Beratung beim Kieferchirurgen?
    Eine zweite Wurzespitzenresektion kann Sinn machen, vor allem wenn der Zahn gerade neu überkront wurde. Allerdings kann ich nur die Resektion mit Dentalmikroskop empfehlen. Dabei wird durch das
    Mikroskop sehend mit kleinsten Mikrospiegeln die Wurzelfläche von hinten angeschaut, meist der Bereich des Wurzelkanals ca. 3mm von hinten mit Spezialinstrumenten aus Ultraschall gereinigt und dann
    gefüllt. Dieses Vorgehen unterscheidet sich erheblich von der Standard-Wurzelspitzenresektion und hat eine deutlich bessere Prognose. Die Methode wird aber nur von wenigen Kieferchirurgen oder auf
    Endodontie spezialisierten Zahnärzten angewendet und ist reine Privatleistung.
    Viel Erfolg und ein gutes Händchen bei der Entscheidung.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #264

    Waltraud (Sonntag, 31 Juli 2022 14:12)

    Oberkiefer, Backenzähne 6+7 rechts. Bei 6 brach ein Stück Zahn ab. Röntgenaufnahme zeigte eine freie Stelle im Zahn und an der Spitze eine Entzündung (leicht dunkel) Zahnarzt: muss gezogen werden.
    Der Zahn ging schlecht raus, Es musste gebohrt und getrennt werden usw., etwas lange Prozedur. Nachprüfung am 12.5. ergab, dass jetzt auch 7 eine Entzündung am Zahnende zeigt, warum auch immer (ist
    auf Röntgenbild auch etwas dunkel. Wenn beide Backenzähne weg sind, kann ich keine Brücke mehr machen lassen . Deshalb meine Frage, ob es wirklich nötig ist, nur anhand des Röntgenbildes. Schmerzen
    habe ich nicht und wenn ich mit einem Wattestäbchen in die 6er Lücke streiche ist es gelb, Kann das ein Sekret sein?

  • #263

    Tobias Fabian Albrechts (Freitag, 29 Juli 2022 12:58)

    Mir ist mein Zahn in den abfluss im hotel gefall Wasser soll ich tuhen

  • #262

    Birgit (Mittwoch, 27 Juli 2022 13:25)

    Hallo Dr. Schmitt.
    War gestern beim Zahnarzt, weil ich leichte zahnschmerzen hatte. Man stellte fest, dass unter der Krone die wurzelspitze entzündet ist. Laut Arzt brauche ich eine wurzelspitzenresektion. Jetzt hab
    ich gleich einen Termin gemacht. Der ist aber erst im November.
    Momentan hab ich nur ein leichtes pochen und brauche auch noch keine schmerztabletten. Kann ich es wirklich so lange rauszögern oder ist das gefährlich?

    LG Birgit

  • #261

    Larissa (Mittwoch, 27 Juli 2022 12:19)

    Hallo,
    nach einer Wurzelbehandlung im Frontzahn ist dieser leicht gräulich geworden. Da mich dies sehr stört denke ich über ein internes Bleaching nach. Da ich jedoch knirsche und der Zahn durch das
    Bleaching poröser werden soll, mache ich mir Sorgen. Haben Sie diesbezüglich einen Rat? Außerdem habe ich die Frage, ob der Zahn jetzt nach der endgültigen Füllung noch dunkler werden wird?

  • #260

    Larissa (Mittwoch, 27 Juli 2022 12:16)

    Hallo,
    nach einer Wurzelbehandlung im Frontzahn ist dieser leicht gräulich geworden. Da mochte dies sehe stört denke ich über ein internes bleaching nach. Da ich jedoch knirsche und der Zahn durch das
    bleaching poröser werden soll, mache ich mir Sorgen. Haben Soe diesbezüglich einen Rat? Außerdem habe ich die Frage, ob der Zahn jetzt mach der endgültigen Füllung noch dunkler werden wird?

  • #259

    Anne (Montag, 25 Juli 2022 13:21)

    Hallo liebes Team,
    hatte 2021 eine Wurzelspitzenresektion und im April 2022 wurde der Zahn überkront. Diese hat 500 € gekostet.
    Jetzt habe ich eine leichte Entzündung und die Zahnärztin meint, dass ich evtl. eine zweite Wurzelspitzenresektion bräuchte oder der Zahn gezogen werden muss. Habe morgen einen Termin beim
    Kieferchirurgen.
    Macht eine zweite Resektion (Kosten 200 €) überhaupt Sinn oder sollte ich gleich den Zahn entfernen lassen?

  • #258

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Juli 2022 23:55)

    #251
    Hallo Co,
    ich würde noch einmal ein Röntgenbild anfertigen lassen, ggf. auch ein DVT (dreidimensionale Aufnahme). Nach einem halben Jahr, kann man in der Regel erkennen, ob der Knochen um die Wurzel gut
    aussieht, regeneriert ist oder ob eine entzündliche Veränderung vorliegt. Am besten gehen sie dazu zu einem auf Endodontologie spezialisierten Zahnarzt, wenn das noch nicht geschehen ist.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #257

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Juli 2022 23:50)

    #250
    Hallo Maria,
    schwer zu sagen ohne Kenntnis was genau gemacht worden ist und ohne Röntgenbild.
    Aber es kann sein, dass es noch etwas Zeit braucht. Also versuchen sie etwas Geduld zu haben. Ich würde Ihnen aber empfehlen sich beim Behandler zu melden und ggf. noch einmal draufschauen zu
    lassen.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #256

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Juli 2022 23:44)

    #249
    Hallo Melanie,
    sie haben ja keinen Vertrag unterschrieben, sondern nur eine Kostenaufklärung. Wenn also keine Behandlung erfolgt, dann müssen sie auch nichts bezahlen. Bitte aber den Termin rechtzeitig absagen,
    wenn Sie die Behandlung nicht durchführen lassen möchten.
    Es hört sich für mich allerdings so an, als ob Sie zur Behandlung gehen sollten. Wenn Sie keinen Weisheitszahn haben, dann ist der vorletzte Zahn der Zahn 16 (rechst oben) oder 26. (links oben).
    Diese haben vier Kanäle, in der Regel werden aber nur 3 behandelt. Es gibt also einen unbehandelten Kanal. Wenn die Wurzelfüllung zu kurz ist, dann ist es meist eine Frage der Zeit, bis Sie das
    Problem wieder einholt. Natürlich ist die letzte Behandlung noch nicht lange her, aber der Verlauf spricht nicht für sich. Wenn Sie Vertrauen in den Endodontologen haben, dann lassen Sie die
    Behandlung durchführen. Mehr kann ich ohne Ansicht der Befunde nicht sagen.
    Viele Grüße und eine gute Behandlung
    Ulrich Schmitt

  • #255

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Juli 2022 23:30)

    #248
    Hallo Mario,
    nein, ein Nerv wird nicht eingeklemmt sein. Wenn die Region auf Druck noch empfindlich ist, dann ist es denkbar, dass bei der Zahnentfernung noch eine Restentzündung im Knochen verblieben ist, dass
    Knochenfach also nach der Zahnentfernung nicht ausreichend gesäubert worden ist. Oder es ist eine Narbe, die dort unangenehm ist. Es gibt noch andere Möglichkeiten, das müsste aber untersucht
    werden.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #254

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Juli 2022 23:22)

    #246
    Hallo Marion,
    nein, das wird alles ok sein. Die Naht ist immer seitlich von dem zu resezierenden Zahn. Man braucht ja etwas Übersicht und Zugang zu dem eigentlichen Zahn.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #253

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Juli 2022 23:19)

    #245
    Hallo Tanja,
    das ist etwas für eine Untersuchung vor Ort. Diese Fragen kann ich leider nicht vom Computer aus beantworten.
    Aber ja, funktionelle Beschwerden können so ausstrahlend sein, dass Sie sich wie Zahnschmerzen anfühlen können. Das sind Beschwerden, die durch mangelnde Abstützung des Bisses, durch Störkontakte,
    durch Fehlstellungen im skelettalen Halteapparat und vieles mehr kommen können. Sie brauchen also einen Profi, der / die sich das alles von Grund auf anschaut, möglichst breites Fachwissen und ein
    gutes Netzwerk hat.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #252

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 23 Juli 2022 23:01)

    #244
    Hallo Matias,
    ja leider gibt es manchmal so Fälle.
    Dann muß man sich noch mal sehr aufwendig alles aus der Historie ansehen und mit dem jetzigen Befund abgleichen. Ist ein bisschen Detektivarbeit.
    Prinzipiell haben Sie alles richtig gemacht und die richtigen Fachrichtungen zu Rate gezogen. Manchmal vermute ich, dass es der Narbenzug der ganzen Operationen ist, wenn alles andere inklusive der
    bildgebenden Verfahren ohne Befund ist.
    Ich wäre auch sehr vorsichtig, sich die Zähne ziehen zu lassen, da ich auch von Beispielen gehört habe, dass es dann auch nicht besser geworden ist. Waren Sie denn schon bei der Endodontologin / dem
    Endodontologen? Vielleicht beleuchtet diese /dieser das noch einmal anders?
    Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass es bald ein gutes Ende für Sie nimmt.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #251

    Co (Sonntag, 17 Juli 2022 09:50)

    Hallo Herr Dr Schmitt,
    ich hatte im Dezember 21 eine Wurzelspitzenresektion, davor eine Wurzelkanalbehandlung. Es handelt sich um einen Frontzahn. Nun habe ich nach wie vor Schmerzen am Zahn. Ich kann alles kauen oder
    abbeißen, aber wenn ich von vorne draufdrücke tut es ziemlich weh, ansonsten ist es ein Druckgefühl.
    Bisher wurde ich immer vertröstet, dass ein bisschen Schmerzen normal wären.
    Was tun?
    Vielen Dank schon mal.
    Co

  • #250

    Maria (Samstag, 16 Juli 2022 09:29)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    Bei mir wurde vor ein paar Tagen eine Revision an einem wurzelbehandelten Zahn durchgeführt, da dieser auch nach einer Wurzelspitzenresektion bei Belastung sehr schmerzempfindlich war.
    Direkt nach der Revision hatte ich keine Schmerzen. Jetzt aber pocht der Zahn wie wild und ich habe ein wahnsinniges Druckgefühl um den Zahn herum.
    Ist das ein Zeichen, dass auch die Revision nichts gebracht hat und der Zahn nun endgültig verloren ist? Oder braucht er einfach noch ein wenig Zeit?

  • #249

    Melanie (Samstag, 09 Juli 2022 12:35)

    Guten Tag,
    Bei mir wurde Ende Mai eine Wurzelbehandlung vorletzter Backenzahn oben gemacht, Nerv nicht entzündet, aber Füllung war rausgefallen und das Loch zu groß. Danach hatte ich ca. 2 Wochen beim kauen
    Schmerzen , dann nicht mehr . Vor 3 Wochen wurde der Zahn gefüllt ,danach hatte ich starke Schmerzen, ca 1 Woche,dann wurde es etwas besser- kauen ging ,aber nix hartes. In der Zwischenzeit war ich
    bei einem Kollegen der als Experte dafür gilt , der mir auf Privatkosten da privatpraxis eine Revision machen würde, habe auch schon unterschrieben und in 2 Wochen gehe ich hin. Nun meine Frage…der
    Zahn wird plötzlich ruhiger ! Ich kann fast alles kauen! Wenn ich gegen Klopfe ,kann ich wesentlich stärker klopfen,aber spüre immernoch bei sehr starken Klopfen,dass es etwas unangenehm ist.
    Ist das so 5 bis 6 Wochen nach Wurzelbehandlung noch normal ? Die Füllung wurde wohl nicht besonders gut gemacht, nicht weit genug ohne Mikroskop usw.
    Kann ein Zahn immer noch nach und nach Ruhe geben nach der Wurzelbehandlung ?
    Sollte ich lieber warten oder kann es dann zu einer akuten Entzündung kommen?
    Komme ich überhaupt wieder raus aus dem Vertrag? Ich würde das ja auch jeden fall in der Praxis machen lassen,aber nicht wenn der Zahn bis dahin plötzlich unerwartet komplett schmerzfrei ist ? Ist es
    ein Warnzeichen, dass der Zahn jetzt noch leichte Schmerzen hat ? Habe auch Antibiotika eingenommen. Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort! Mit freundlichen Grüßen M.Dziony

  • #248

    Mario (Samstag, 09 Juli 2022 10:33)

    Ich hatte vor fast einem Jahr eine wurzelspitzenresektion, da wurde das Zahnfleisch zugenäht und während des zunähens habe ich zweimal einen sehr starken Schmerz gespürt und dieser ist bis heute
    geblieben. Habe immer wieder drauf gebracht dass es daran liegt aber man hat immer gesagt das ist der Zahn. Komisch ist der Zahn ist raus und diese Stelle tut immer noch weh. Ist es möglich dass beim
    Vernähen ein Nerv mit eingeklemmt wurde. Denn so fühlt sich das an wenn man dran kommt. Ich hatte beim Familien auch kurz an dieser Stelle zweimal Schmerzen gehabt und seitdem sind diese da.

  • #247

    Heidemarie Knöchel (Freitag, 01 Juli 2022 17:49)

    Hey Schön das sie helfen können
    Meine Versicherung verlangt das ich 2 Zähne 2005 die ich gezogen bekommen habe Nachweise Mein Zahnarzt existiert aber nicht mehr
    seid 2006 Habe einen neuen Zahnarzt Wo bekomme ich den Nachweis jetz ? Vielen Dank im Voraus

  • #246

    Marion (Freitag, 01 Juli 2022 11:49)

    Hallo,
    Bei mir ist am Montag eine Wurtelspitzenresektion gemacht worden und der Zahn dahinter ist gezogen worden. Heute ist – nach 4 Tagen- die Wunde etwas abgeschwollen und ich konnte mal genauer in den
    Mund schauen. Die 2 Nähte sind an dem Zahn davor. Ist das normal, dass sie nicht in der Nähe oder unter dem resizierten Zahn sind? Mir ist doch wohl nicht der falsche Zahn resiziert worden?

  • #245

    Tanja (Montag, 27 Juni 2022 20:38)

    Hallo. Ich bin die letzten Wochen am verzweifeln. Habe auf der linken Seite heftig schmerzen in Ohrnähe auch nachts wenn ich drauf liege trotz knirschschiene. Mir fehlen auf der Seite die letzten
    beiden Backenzähne oben und auf der rechten Seite die Backenzähne unten. Ich habe im letzten Jahr 2 Wurzelbehandlungen bekommen unten links an den beiden kleinen Backenzähnen der hintere hat einen
    Stift und eine leicht überpresste Wurzelfüllung. Meine zahnärztin sagt die schmerzen kommen vom Kiefergelenk nicht von den zähnen der Zahn reagiert leicht auf klopfen aber nicht auf heiss kalt oder
    beim kauen. Die überpresste Wurzelfüllung soll der Knochen absorbieren. Ich bin so verunsichert wegen der Schmerzen. Konnte bevor ich ein paar Tage Diclofenac Tabletten genommen hatte, nicht die
    zähne aufeinander machen ohne extrem schmerzen und eine Art Widerstand. Kann das evtl doch von den Zahn kommen? Auch wenn ich das Ohr zudrücke tut es weh. Oder ist es doch das Gelenk? Kann das auf
    die zähne ausstrahlen? Das einzelne zähne sich melden. Sollte ich zum Kieferchirurg? Das Röntgenbild ist unauffällig außer der überpresste. Aber wenn der akut was bätte könnte ich doch nicht drauf
    kauen? Haben Sie einen Rat für mich? Ich bin auch sehr verspannt HWS Nacken. Mein Arm tut mir immer weh. LG

  • #244

    Matias (Donnerstag, 23 Juni 2022 09:49)

    Hallo Dr. Schmitt,

    seit einem knappen Jahr leide ich an permanenten Schmerzen (mal mehr, mal weniger) an meinen oberen Schneidezähnen.
    Angefangen hat das Ganze vor 2-3 Jahren, als ich meine ersten WSR durchführen musste, aufgrund von Entzündungen an den Frontzähnen. Betroffen waren erstmal 1-1 und 1-2. WSR durchgeführt 1 Jahr keine
    Probleme.
    Dann wieder Schmerzen an 1-1 und parallel dazu beim “normalen” Zahnarzt festgestellt, dass 2-2 abgestorben ist (durch Schlag oder ähnlich).
    Diesen Wurzelbehandelt – Schmerzen weiter vorhanden. Dann an den Zähnen 1-1 und 2-2 WSR durchgeführt – mit Erfolg (1-1 hatte seitliche Zyste, 2-2 hatte keine Entzündungen, wurde aber trotzdem
    behandelt).

    1/2 Jahr später, immer wieder Schmerzen. Immer wieder zum Zahnarzt und Zahnchirurgen – keine Befunde. Immer wieder vertrößtet, dass das sich wieder legt.

    Stand heute:
    jeden Tag Schmerz in der vorderen Zahnregion. Gefühlt schwer zuzuordnen welcher Zahn betroffen ist. Meist das Gefühl als wenn es das Zahnfleisch darüber wäre oder der Zahnzwischenraum. Ein sehr
    unangenehmer, dumpfer und komischer Schmerz.
    Das ging dann so weit, dass ich sogar den letzten “lebenden” Zahn mit Wurzel 2-1, einer Wurzelbehandlung unterzog, da die Schmerzen unerträglich waren.
    Eine Besserung war bemerkbar, aber die Schmerzen an sich bleiben.

    Ich war auch beim Neurologen – Einnahme Pregabalin verordnet – kein Erfolg. -> Demnächst mCT vom Schädel beim Radiologen.
    Beim Zahnchirurgen 3-D Aufnahme der Zähne durchgeführt – keine Befunde.
    Vermutet wurde dann Zähneknirschen, was meine Frau bestätigen konnte. -> Aufbissschiene bekommen – keine Besserung.
    Verspanungen sind auch vorhanden (CMD), sowie Knacken im Kiefer (beim Kauen z.B.) und werden beim Physiotherapeuten behandelt – zwar werden die Verspannungen besser, aber die Schmerzen im Bereich der
    oberen Schneidezähne bleiben.
    Demnächst auch Termin beim HNO weil ich einfach nicht mehr weiß, an wen ich mich wenden soll.
    Habe oft schon darüber nachgedacht diese Zähne ziehen zu lassen. Meine Zahnärzte haben mir definitiv dazu abgeraten, da die Zähne trotz der Prozedur im Großen und Ganzen sehr gut aussehen und keine
    Befunde haben.

    Leider zerrt das Ganze auch sehr an meiner Psyche. Ich erinnere mich auch nicht mehr wie es sich ohne Zahnschmerzen anfühlt. Das einzige was mir bleibt ist der Schlaf. Komischerweise bin ich dort von
    den Schmerzen sicher.

    Hatten Sie schon mal so einen Fall ?
    Ich freue mich auf Ihre Antwort.

    Lg Matias

  • #243

    Antje (Sonntag, 19 Juni 2022 10:40)

    Lieber Dr. Schmitt ,

    Ja Sie haben recht der Wurzelkanalstift ging drüber hinaus . Und die Wsr ging sehr schnell von statten noch am selben Tag bei Vorstellung. Der Arzt hat auch knochenaufbau mit mein eigen Blut gemacht
    auf seine Rechnung . Deshalb verstehe ich nicht das er jetzt sagt das der Zahn von Anfang an zum scheitern verurteilt war . Wenn das so wäre hätte man doch nicht diesen Aufwand betrieben . Ich habe
    mich erstmal entschieden den Zahn nicht rausnehmen zulassen . Da die Schmerzen jetzt erstmal weg sind . Und mein Vertrauen ziemlich erschüttert ist . Wenn es gehen würde und sie nicht soweit weg sein
    würden hätte ich ihnen das was ich von diesen Zahn habe das Röntgenbild geschickt vor Wsr und jetzt Zustand . Trotzdem vielen Dank für ihre Auskunft. Schönen Sonntag noch . Lg Antje

  • #242

    Dr. Ulrich Schmitt (Samstag, 18 Juni 2022 21:10)

    Hallo Antje,
    dass Sie nicht schon wieder einen Zahn verlieren wollen, kann ich natürlich sehr gut verstehen. Ob es noch eine Chance für speziell diesen Zahn gibt, kann ich aus der Ferne natürlich leider nicht
    beurteilen. Dazu braucht man eine ausführliche Anamnese über die Historie des Zahns, Röntgenbilder und eine Untersuchung.
    Im Allgemeinen kann ich sagen. Auch ein resezierter Zahn hat noch eine Chance.

    Der Zahn darf aber keine Fraktur haben. Sie schreiben, dass es Schmerzen beim Einsetzen des Stifts gab. Meinen sie dabei einen Metallstift, der zur “Stabilisierung” des Zahns leider oft noch
    verwendet wird? Dabei kommt es leider oft zu unnötigen Schwächungen der Wurzel und zur Frakturen beim Einsetzen (insbesondere wenn der Stift eingeschraubt wird). Oder gab es Schmerzen beim Einsetzen
    des Wurzelkanalstifts (meist aus Guttapercha). Ist dieser evtl. über die Wurzel hinaus? Das wäre dann bei der WSR mit abgeschnitten worden. Wenn noch Probleme nach der WSR bestehen sind es eher
    Undichtigkeiten oder eben Frakturen.

    Auch ohne Fraktur kann ein Zahn noch Probleme machen, auch nach 2x Wurzelbehandlung und einer WSR. Wenn die Infektion dadurch nicht beherrscht werden konnte, dann gibt es meist keinen Erfolg. Ziel
    ist es also die Infektion zu beseitigen und die Wurzel dicht zu verschließen.

    Wenn Sie dem Zahn noch eine Chance geben wollen, dann suchen Sie sich einen Zahnarzt der mit Mikroskop arbeitet und besondere Kenntnisse und Techniken hat. Diese Leistung wird allerdings privat sein,
    weil die gesetzliche Krankenversicherung für einen Zahn mit dieser Historie nur noch die Zahnentfernung vorsieht. Ich möchte aber betonen, dass dies ausschließlich mit dem Gebührenrecht zu tun hat,
    eine medizinische Sinnhaftigkeit aber dennoch bestehen kann für einen Zahnerhalt.
    Viel Erfolg
    Ulrich Schmitt

  • #241

    Antje (Samstag, 18 Juni 2022 08:18)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,

    Ich habe vor 7 Wochen eine Wsr gehabt und jetzt wieder schmerzen man möchte mir jetzt den Zahn ziehen und irgendwie bin ich mit der Lösung nicht zufrieden. Der 6er Backenzahn wurde zweimal
    Wurzelbehandelt aber nur weil man bei der ersten nicht an die dritte Wurzel rankam per Hand . Mit der Maschine hat es zwar geklappt aber da hatte ich schon schmerzen als man den Kanal den Stift
    einsetzte. Gibt es wirklich keine Hoffnung so das der Zahn gezogen werden muss ? Man hat mir schon vor 5 Wochen ein Wurzelbehandelten Zahn gezogen der Karies hatte und ich möchte nicht schon wieder
    ein Zahn verlieren . Ich bin Rat los . Liebe Grüße Antje

  • #240

    Rüdiger Brodowski (Dienstag, 14 Juni 2022 17:36)

    Hallo Herr Dr. Schmitt,
    vielen Dank für Ihre hilfreiche Antwort! Ich werden den Kieferchirurgen kontaktieren! Der HNO im Krankenhaus hat nur meine Nase angeschaut, und als er von der Wurzelspitzenresektion vor neun Jahren
    erfuhr, sofort daraus geschlossen, dass es sich hier um einen “klassischen Fall” handeln müsse, bei dem die WSR der Auslöser für eine dauerhafte Entzündung in der Nebenhöhle ist. Aufgrund des
    zeitlichen Zusammenhangs mit dem Auftreten der ersten Entzündungen der Nebenhöhle erscheint mir dies auch durchaus plausibel. Vom DVT höre ich zum ersten Mal, werde es aber dem Kieferchirurgen
    vorschlagen. Sollten Reste der WSR im Kiefer verblieben sein, würde ich davon ausgehen, dass diese mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Auslöser für die dauerhafte Entzündung der Nebenhöhle sind und
    den Kieferchirurgen um die Entfernung bitten.
    Viele Grüße
    Rüdiger Brodowski

  • #239

    Dr. U. Schmitt (Dienstag, 14 Juni 2022 15:31)

    Hallo Herr Brodowski,
    sicherlich hilft es, wenn Sie den Kieferchirurgen kontaktieren und ihn in Kenntnis setzen, dass sie Probleme mit der linken Nebenhöhle haben und ob ein Zusammenhang zur Wurzelspitzenresektion
    bestehen könnte. Das CT hilft vielleicht dabei, auch wenn ich es immer schade finde, dass sich bei den HNO das DVT mit deutlich geringerer Strahlenbelastung noch nicht herumgesprochen hat. Dies wird
    in der Zahnmedizin vorwiegend verwendet. Auf den dreidimensionalen Aufnahmen kann man in der Regel verbliebene Reste erkennen. Hat denn der HNO etwas entdeckt? Sieht er einen Zusammenhang, hat er
    eine Ursache für die Entzündung festgestellt?
    Bei Unsicherheit macht es ggf. Sinn einen zweiten HNO zu kontaktieren, ob sie/er auch operativ drangehen würde.
    Den Kieferchirurgen können Sie bitten, ob er auch noch einmal sicherheitshalber auf das CT schauen kann. Sollte etwas verblieben sein vom Zahn ist es eine Einzelfallentscheidung, ob es sinnvoll ist
    diesen Rest zu entfernen oder nicht. Faktoren zur Abwägung sind, etwas verkürzt dargestellt, die Lage des Restes, die Zugänglichkeit über die OP und sieht es so aus, als ob der Rest irgendetwas
    verursacht wie zum Beispiel eine chronische Entzündung.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #238

    Rüdiger Brodowski (Montag, 13 Juni 2022 12:38)

    Guten Tag Herr Dr. Schmitt,
    bei mir wird wegen einer jahrelang andauernden Entzündung im Oktober stationär die linke Nebenhöhle operiert (Entfernung der entzündeten Schleimhaut). Als mögliche Ursache des Problems wird eine
    jahrelang zurückliegende Wurzelspitzenresektion im linken Oberkiefer vermutet. Im Verlauf der Wurzelspitzenresektion wurde damals erkannt, dass der Zahn vertikal durchgebrochen war, weshalb der Zahn
    dann sogleich gezogen wurde.
    Während der Nasen-OP-Vorbesprechung meinte der Arzt nun, man sollte überprüfen, ob damals von der Zahn-OP evtl. noch Reste im Kiefer verblieben sind. Ein CT des Kopfes liegt vor. Sollte ich mich an
    den Kieferchirurgen von damals wenden und hätte dieser überhaupt die Chance, evtl. verbliebene Zahnreste finden und entfernen zu können?
    Viele Grüße
    Rüdiger Brodowski

  • #237

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 10 Juni 2022 22:18)

    #235
    Hallo Frau Schwarz,
    es ist besser, wenn die Wurzelfüllung bis zur Wurzelspitze geht. Aber es muß nicht gleichzeitig bedeuten, dass die Prognose für Ihren Zahn deshalb schlechter ist. Das hängt von vielen Faktoren ab,
    die etwas zu kompliziert für diesen Blog sind (z.B. Zeitpunkt der Wurzelbehandlung bezogen auf den Infektionszustand, wie steril wurde gearbeitet, wie ist die Abdichtung der Wurzelfüllung…)
    Solange sie keine Beschwerden haben, wartet man eigentlich ab und macht zu geeigneten Zeitpunkten Röntgenkontrollen. Z.B. 6 Monate nach Wurzelfüllung, dann wieder 18 Monate nach Wurzelfüllung. So
    kann man entdecken, ob sich trotz Beschwerdefreiheit durch Infektion Veränderungen im Knochen bilden. Falls dies der Fall ist, dann bitte keine Wurzelspitzenresektion durchführen lassen, sondern eine
    Revisionsbehandlung (alte Wurzelfüllung raus und Wurzelkanalsystem in Gesamtheit reinigen und füllen). Dies hat in der Regel die beste Prognose bei einem auf Endodontie spezialisierten Kollegen, der
    mit Mikroskop arbeitet.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #236

    Dr. Ulrich Schmitt (Freitag, 10 Juni 2022 21:58)

    #234
    Hallo Melanie,
    ich fürchte, ich kann Ihnen da aus der Ferne leider nicht helfen. Die Vorgeschichte und die Schmerzsymptomatik ist zu komplex für diesen Blog und bedarf einer ausgiebigen Diagnostik. Ich schlage vor,
    dass sie sich noch ein paar Meinungen einholen, aber tatsächlich besteht auch das Problem der Gewährleistung.
    Falls sie gar nicht weiterkommen besteht die Möglichkeit einen Gutachter über die Zahnärztekammer draufschauen zu lassen, ob und welche Änderung nötig sind.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute
    Ulrich Schmitt

  • #235

    Ellen Schwarz (Samstag, 04 Juni 2022 13:53)

    Guten Tag Herr Dr. Schmitt,
    bei mir wurde vor einem halben Jahr eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Am Röntgenbild ist zu sehen, dass das Füllmaterial nicht ganz zur Wurzelspitze geht. Bringt dies irgendwelche Nachteile?
    Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Zeit.
    Mit freundlichem Gruß
    Ellen Schwarz

  • #234

    Melanie (Samstag, 04 Juni 2022 07:25)


    Sehr geehrter Herr Doktor Schmitt,
    vielleicht haben sie auch einen Rat für mich �
    Ich versuche es kurz zu halten.
    Aufgrund einer Abwanderung meines rechten Schneidezahns wurde eine
    zusammenhängende Krone ( 6 Zähne, zwei Schneidezähne und je daneben die zwei Zähne ) gemacht. Am 29.12.2021 wurde geröntgt und es war alles in Ordnung so das am 29.01.2022 die Zusammenhängende Kronen
    eingesetzt wurden, es war sofort ein unangenehmer Druck der aber laut meinem Zahnarzt normal wäre und man sich erst daran gewöhnen müsse.
    Zwei Tage später begann ein brennen zwischen den Schneidezähnen.
    Am 1.02.2022 wurde geröntgt und der rechte Schneidezahn hatte einen auffälligen Befund.
    Am 04.02.2022 wurde eine Wurzelbehandlung gemacht ,danach hatte ich eine Woche starke Schmerzen habe mehrmals gereinigt bekommen und Metronidazol 400 3x 1 bekommen.
    Das half nichts so dass am 09.02.2022 bei einer Kieferchirurgin eine wurzelresektion in Narkose gemacht wurde. Ich hatte sofort nach der Operation sehr starke Schmerzen, trotz Betäubung noch während
    der op und Schmerzmittel Infusion danach.
    Ab 15.02.2022 läuft Sekret aus dem Zahnfleisch es wurde jeden Tag gespült und ich bekam 1 Woche Doxy Hexal 100 1×1 (hat nicht geholfen).
    Danach 12 Tage Clindamyzin 600 3×1, dann hörte das Sekret auf zu laufen und das Zahnfleisch schwoll ab. Die überkronten Zähne drücken immer noch und sind empfindlich. Am schlimmsten sind seit der op
    die krampfartigen Schmerzen in der Oberlippe und das lippenbändchen was auch genäht war ist immer noch sehr rot und schmerzt auch. Die Kieferchirurgin versteht auch nicht dass das so lange zum heilen
    braucht sie meinte es könnte ein halbes Jahr dauern und gegen die Schmerzen in der Lippe weis sie auch keine Lösung könnte sich wieder geben, mein Zahnarzt ist krankheitsbedingt erst wieder Mitte Mai
    da und ein anderer Zahnarzt sagte er würde da nichts machen weil das eine Gewährleistungs Sache ist.
    Ich bin so verzweifelt und diese ständigen Schmerzen in der Lippe, ich kann dadurch nicht richtig sprechen essen und nicht lachen alles bereitet mir noch mehr Schmerzen.
    Ich wäre für eine Antwort sehr sehr dankbar.
    Liebe Grüße, Mélanie

  • #233

    Dr. U. Schmitt (Dienstag, 31 Mai 2022 14:06)

    #224
    Hallo Gerda,
    ich hoffe, Ihr Leiden hat sich in der Zwischenzeit schon gebessert.
    Meine Meinung zu den meisten WSR kennen Sie als aufmerksame Leserin.
    Nun ist die Wurzelspitze ja schon ab. In der Regel ist eine retrograde Reinigung und Füllung sinnvoll. Ohne Mikroskop oder zumindest sehr hoch ausflösender Lupenbrille ist das aber nicht zu
    beurteilen oder durchzuführen.
    Wenn der Zahn keine Ruhe gibt, dann kann man durch einen zweiten Eingriff die retrograde Therapie nachholen. Es sollte aber gut diagnostiziert und miteinander besprochen werden, ob dadurch eine gute
    Chance auf Heilung besteht, also ob man etwas besser macht. Dazu ist auch die Historie mit alten Röntgenbildern sinnvoll oder ggf. ein DVT (digitales Volumentomogramm, dreidimensionale
    Aufnahme)
    Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit. Ich revidiere auch wurzelresezierte Zähne ohne weitere OP indem ich eine Revisionsbehandlung der alten Wurzelfüllung durch den Zahn durchführe. Die
    Behandlung ist komplizierter als bei nicht resezierten Zähnen, aber machbar.
    Viele Grüße
    Ulrich Schmitt

  • #232

    Dr. Ulrich Schmitt (Montag, 30 Mai 2022 22:12)

    #225
    Hallo Frau Ender,
    erst einmal vielen Dank für den netten Namen. Ich habe sehr gelacht.
    Ich würde immer einen Endodontologen aufsuchen.
    Wir machen sehr häufig Revisionen von Wurzelfüllungen bei denen vorher ein Stift entfernt werden muss. Über die Risiken müssen Sie natürlich aufgeklärt werden. Ein Endodontologe kann die Risiken aber
    deutlich minimieren.
    Eine Ausbreitung müssen Sie nicht so schnell befürchten. Wenn bis zur möglichen Behandlung größere Beschwerden auftreten bzw. es dick wird, dann sollten sie natürlich eine Zahnarzpraxis aufsuchen und
    in solchen Fällen braucht es dann ausnahmsweise vielleicht mal ein Antibiotikum, um Zeit zu gewinnen bis zur Behandlung. Ein Stift kann ja nicht mal eben so in einer Schmerzbehandlung entfernt
    werden.
    Noch etwas. Auch die Wurzelspitzenresektion ist besser aufgehoben beim Endodontologen mit Mikroskop oder beim Chirurgen, der mit Mikroskop eine sogenannte retrograde Wurzelspitzenresektion
    durchführt.
    Viel Erfolg und eine gute Entscheidung
    Ulrich Schmitt

  • Lesen Sie weitere Dr. Ulrich Schmitt beantwortet Ihre Fragen in seinem Endo-Blog. – IZAS verwandte Artikel in derselben Kategorie

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