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Alzheimer-Forschung: Sind Paradontitis-Erreger die Ursache? – IZAS

Alzheimer-Forschung: Sind Paradontitis-Erreger die Ursache? – IZAS – Neues Update 2023

Wir sind eine kleine Gruppe leidenschaftlicher Zahnmediziner, die seit über 10 Jahren für die Öffentlichkeit schreiben. Unsere Mission ist es, genaue und aktuelle Informationen zur Mundgesundheit bereitzustellen, damit Menschen fundierte Entscheidungen über ihre Zahnpflege treffen können.
Wir wissen, dass eine ausgezeichnete Mundgesundheit für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden unerlässlich ist, und wir engagieren uns dafür, unseren Lesern dabei zu helfen, gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch zu erreichen und zu erhalten.

 

 

Allein
300.000 neue Alzheimer-Erkrankungen pro Jahr werden in Deutschland registriert. Die Ursachen für das langsame Vergessen sind noch immer unklar. Neue Forschungen stellen nun einen Zusammenhang
zwischen Zahnpflege und Alzheimer her. Den Forschern, einem internationalen Team unter Leitung des US-Amerikaners Stephen Dominy, war es gelungen, im Gehirn verstorbener Alzheimer-Patienten eine
Häufung des aggressiven Erregers „Porphyromonas gingivalis“ nachzuweisen. Diese Bakterien werden bisher für Parodontose-Erkrankungen und schwere Entzündungen des Zahnfleischs verantwortlich
gemacht. Mit ihrem Nachweis im menschlichen Gehirn liegt nun die Vermutung nahe, dass sie auch den Ausbruch von Alzheimer mit verantworten oder zumindest begünstigen.

 

Bei den wissenschaftlichen Arbeiten, die an verschiedenen Forschungseinrichtungen in aller Welt betrieben werden, steht das Bakterium „Porphyromonas
gingivalis“ schon seit Jahren im Zentrum des Interesses. Der Keim ist Auslöser der Parodontitis, einer Erkrankung, die Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen schädigt. Inzwischen
kristallisiert sich jedoch immer mehr heraus, dass der Keim auch für zahlreiche weitere Erkrankungen (mit-)verantwortlich ist. Die Krankheiten, bei denen das Bakterium als potenzieller Auslöser
infrage kommt: Krebs, Alzheimer, Diabetes, Herzinfarkt und Hirnschlag. Entsprechend bahnbrechend wären neue Möglichkeiten der Prävention und Behandlung. Ein Medikament gegen den gefährlichen
Keim würde dann automatisch bei zahlreichen Krankheiten für signifikante Fortschritte sorgen.

 

 

Zähneputzen als wirksame Alzheimer-Prävention

 

Während sich die Wissenschaft Hoffnung auf neue Behandlungsmethoden macht, kann jeder Einzelne schon heute aktiv werden. Mit einer guten Mundhygiene lässt sich die Zahl der gefährlichen Bakterien
deutlich reduzieren und die Wanderung der Erreger ins Gehirn womöglich verhindern. Piotr Mydel (Universität Bergen in Norwegen) rät deshalb völlig zurecht, dem Zähneputzen noch mehr Bedeutung
beizumessen. Das Wissensmagazin „Scinexx“ zitiert ihn online mit der Empfehlung: „Regelmäßig Zähneputzen und Zahnseide benutzten!“ Gerade Familien, in denen Demenz gehäuft auftrete, sei eine
regelmäßige professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt ans Herz zu legen.

 

 

Zum Nachlesen:

 

 

 

 

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